Lange Zeit haben wir uns überlegt, was für den Verkauf eines 24.368m2 großen Grundstückes aus Gemeindeeigentum an den Großkonzern IKEA spricht. Die zu erwartenden Steuereinnahmen und Arbeitsplätze können es wohl kaum sein, bringt doch nahezu jedes andere Unternehmen auf gleicher Grundfläche ein Vielfaches an Einnahmen und Arbeitsplätzen.

 

Es ist erwiesen, dass IKEA ein wahrer Meister im Vermeiden von Steuern ist. Mit einem geschickten Modell werden Unternehmensgewinne (leider) legal aus dem Land gebracht und über Firmen-Konstrukte Steuern aus Österreich abgezogen.


Lustenau bleibt die Kommunalsteuer, die sich aus den Löhnen der Arbeitskräfte ableitet. Nach unserer Recherche zahlt jeder der größeren Betriebe (Heizbösch, Carini, Kral, S.I.E usw.) der Betriebsgebiete Millennium Park und Industrie Nord mehr Kommunalsteuer als IKEA je bezahlen wird.

Kaum Kommunalsteuer für Lustenau!